Die Brauerei, das Wasser, der Ort...

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Die Brauerei war unter der Leitung des "Stöckle-Mariele" und ihrer beiden Töchter Ilse und Trudel vollständig in Frauenhand, bis Ende 1948 Maries zweiter Ehemann Heinrich Müller (1906-1984) aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurückkehrte und sich ebenfalls mit großem Fleiß dem Gedeihen des Betriebes widmete.

1956 entstand dann ein für damalige Zeiten modernes Sudhaus in Kupfer. Vier Jahre später wurde die gesamte Gärkelleranlage neugestaltet und erweitert. Im Jahre 1962 verkaufte ein Nachbar sein angrenzendes Grundstück an die Brauerei, so dass eine Halle für die automatische Flaschenabfüllanlage gebaut werden konnte.

Die Kältemaschine mit der Eiswasseranlage sowie das Kühlhaus wurden 1978 unter den Gesichtspunkt der umweltfreundlichen Wärmerückgewinnung völlig erneuert. 1982 installierte man sodann die Sedimentationsbehälter zur Klärung von anfallenden Laugen der Flaschenreinigungs- maschine. Das bewirkte umweltschonendes Verwenden von phosphatfreien Reinigungsmitteln mit guter biologischer Abbbaubarkeit.

Nach dem Tode des Ehepaars Müller führt die Tochter Gertrud (Trudel) Lusch geborene Arnold mit ihrem Ehemann Horst den Betrieb weiter. Horst Lusch stammt aus einer alten Brauerfamilie, der Schlossbrauerei zu Mirow/Mecklenburg. Als studierter Elektroingenieur legte er im Jahre 1967 die Braumeisterprüfung ab war bis 1999 Geschäftsführer der Stöckle-Brauerei.